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NF Oktober-Dezember 2009

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Die Suche nach Werten

Werte und Ethik sind zentrale Anliegen im ideellen Handbuch für die Menschheit, dem Wort Gottes - der Bibel. Wir halten die Grundsätze, Leitlinien, Einsichten für alles andere als überholt. Nie waren sie nötiger und aktueller als heute. Wir glauben, dass die Wertefragen nicht allein den Politikern, Wissenschaftlern und Lehrern überlassen werden dürfen.

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Erweckung in der Kirche

Echte Erweckung kommt von Gott und ist eine Sache des Herzens - eine bloße Änderung unseres Verhaltens reicht nicht aus.

Haben Sie jemals das Gefühl, dass Sie sich in Ihrem geistlichen Leben abmühen, auf der Stelle treten, oder gefühlt, dass etwas in Ihres Liebesbeziehung mit Gott fehlt? Würden Sie gerne eine „frische Begegnung“ mit Ihm haben? Wenn Gottes Volk mit IHM nicht auf einem „Gleis“ ist, wie sie das sein sollten, dann brauchen sie eine „Erweckung“.

Erweckung bedeutet, Leben wiederherzustellen oder zu erneuern. Wenn ein Christ oder eine Kirche wahre Erweckung erfährt, dann bedeutet das, dass wir in eine richtige Beziehung mit Gott zurückgebracht werden. Wenn die Beziehung in Ordnung ist, wird Gott sehr real [wirklich]. Er ist immer am Wirken und trachtet nach einer Liebesbeziehung mit denjenigen, die willens sind, ihn durch Gehorsam zu lieben. Er lädt uns ein, uns ihn in seinem Werk anzuschließen und er spricht stets mit uns, wenn wir seine Stimme durch den Heiligen Geist, durch Gebet, Bibelstudium, Lebensumstände und die Kirche hören.

Gottes aktive Rolle in unserem Leben bringt uns dazu, Glauben an ihn zu haben und bereit zu sein, im Glauben voranzuschreiten, um die notwendigen Neuausrichtungen in unserem Leben vorzunehmen. Wenn wir seine Stimme hören und gemäß seinem Willen Anpassungen [Neuausrichtungen] vornehmen, dann sind wir ihm gehorsam. Wenn dies geschieht, dann erfahren [erleben] wir seine Gegenwart und Macht.

Echte Erweckung kommt von Gott und ist nicht bloß eine Änderung unseres Verhaltens. Lediglich unsere Wege zu ändern reicht nicht aus. Wenn unsere Liebesbeziehung nicht wiederhergestellt wird, werden wir schließlich wieder in unsere alten Lebenswege zurückfallen. Die einzige dauernde Motivation für den Gehorsam gegenüber Gott ist eine starke Liebesbeziehung zu ihm. Wenn unsere Beziehung mit Gott in Ordnung ist, dann wird unser Leben mit seinen Maßstäben übereinstimmen. Es ist alles eine Sache des Herzens – und echte Erweckung erfordert eine Veränderung unseres Herzens. Wenn wir bereuen und zu Gott umkehren, wendet er unser Herz zurück zu ihm selber, er vergibt, er reinigt, er stellt wieder her und erneuert unser Leben. Gott ist unser Leben!

I. Bitte lesen Sie 2. Chronik 7,14.
Dieser Vers beschreibt kurz zusammengefasst, worum es bei Erweckung geht.

„Und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.“

Welche vier Dinge verlangt Gott? Welche Zusage macht Gott?

II. Bitte lesen Sie Markus 12,29-30:
„Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften“.

Was möchte Gott mehr als alles andere?
Was ist der Sinn/Zweck für Ihr Leben?
Was ist der Zweck für die Kirche?

Gottes Ideal für Ihr Leben ist, dass Sie ihn lieben. Was Gott mehr als alles andere in Ihrem Leben und im Leben der Kirche begehrt, ist eine Liebesbeziehung mit ihm. Wenn wir unseren Glauben auf Jesu Christi rettende Gnade setzen und unser Leben ihm als Herrn völlig unterstellen, dann haben wir neues Leben. Jesus sagte: „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Joh 17,3). Gott zu kennen bedeutet, dass wir die Liebesbeziehung mit ihm erfahren, für die wir geschaffen wurden.

III. Bitte lesen Sie Johannes 13,34-35 und 1. Johannes 1,7
„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (Joh 13,34-35).

„Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde“ (1Joh 1,7).
Wie erfährt man die volle Dimension von Gottes Liebe? Wie offenbart Gott seine Jünger gegenüber der Welt?

Der Leib Christi, die Kirche, besteht aus Menschen, die in bedeutungsvoller, persönlicher Beziehung mit Jesus Christus und miteinander stehen. In dieser Liebesbeziehung offenbart Gott sich selbst und seine mächtige Kraft.

IV. Bitte lesen Sie die folgenden Verse Epheser 5,25-27:
„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.“

Hebräer 12,5-6: „Und habt bereits den Trost vergessen, der zu euch redet wie zu seinen Kindern: Mein Sohn, achte nicht gering die Erziehung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.“

Offenbarung 2,4-5. 7: “Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust… Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.“

Warum züchtigt Gott sein Volk?
Was ist der primäre Grund für Erweckung?
Gott züchtigt [diszipliniert] sein Volk aus Liebe, damit sie zu ihm umkehren. Gott lädt uns ein, zu bereuen und zu unserer ersten Liebe zurückzukehren – zu einer Liebesbeziehung mit ihm, der wichtigsten Beziehung die wir in diesem Leben haben.

ANDACHTEN / AUFGABEN für geistliches Wachstum und Erneuerung

Wenn Sie im kommenden Monat eine frische Begegnung mit Gott haben möchten, so ziehen Sie bitte die folgenden Punkte (Gebet, Studium und Reflektion) in Betracht:
Beten Sie über 2. Chronik 7,14 und bitten Sie Gott, dass er Ihnen zeigt, was Sie persönlich tun sollten, um diese Anforderungen zu erfüllen.
Was würde Ihre Familie tun müssen?
Was müsste Ihre Kirche tun?
Was müsste Ihre örtliche Kommune tun?
Was müsste unsere Nation tun?

Ist Ihre Liebesbeziehung mit Gott real, persönlich, praktisch und vertraut? Oder gibt es Leere, eine Trockenheit, Geistesarmut, Apathie, Gleichgültigkeit oder Langweile in Bezug auf Ihre Beziehung mit ihm? Gibt es vielleicht einige Ersatzgötter, denen Sie sich zugewandt haben, die Sie einer vitalen Beziehung mit Gott berauben? Bitten Sie Gott, Ihnen zu helfen, alles in Ihrem Leben zu zeigen, das ein Ersatz für ihn geworden ist. Wenn er anfängt, Ihnen einige Dinge zu zeigen, schreiben Sie sie nieder und beten Sie darüber.

Lesen Sie Johannes 14,21.23 und Offenbarung 3,20:
„ Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren… Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen“ (Joh 14,21.23).

„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir“ (Offb 3,20).

Haben Sie das Gefühl, dass Sie Ihr Leben wirklich Jesus Christus übergeben haben? Nehmen Sie sich Zeit, Ihn zu bitten, dass er in Ihr Herz kommt, um seine Gegenwart zu erfahren, und/oder Ihnen eine frische Begegnung mit ihm zu schenken.

Lesen Sie Psalm 103 und denken Sie über die vielen wunderbaren Dinge nach, die Gott für Sie getan hat, wie das Geschenk seines Sohnes Jesus, die Gegenwart des Heiligen Geistes, die Freude Ihres Heils, und so viele andere Segnungen, die er Ihnen gegeben hat. Verbringen Sie extra Zeit in der Andacht vor Gott, indem sie ihn preisen und anbeten. Sie mögen die Gedanken, die Ihnen kommen, aufschreiben wollen. Sie mögen sich während des Gebetes auch daran erfreuen, inspirierte Musik zu hören.

Psalm 103: „Von David. Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler. Der HERR schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden. Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun. Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind. Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr. Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, dass sie danach tun. Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles. Lobet den HERRN, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet, dass man höre auf die Stimme seines Wortes! Lobet den HERRN, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut! Lobet den HERRN, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den HERRN, meine Seele!“

Lesen Sie Epheser 1,3-14 und sprechen Sie mit Gott über seine Liebe, Ihre Beziehung mit ihm, und darüber, was er von Ihnen verlangt. Drücken Sie Ihre Liebe zum Vater und zu Jesus Christus aus.
„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte, um ihn auszuführen, wenn die Zeit erfüllt wäre, dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist. In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens; damit wir etwas seien zum Lob seiner Herrlichkeit, die wir zuvor auf Christus gehofft haben. In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem heiligen Geist, der verheißen ist, welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.“
Lesen Sie folgende Bibelstellen und denken Sie darüber nach:

1. Korinther 12,12-27: „Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein? Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein? Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat. Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib? Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten; und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und bei den unanständigen achten wir besonders auf Anstand; denn die anständigen brauchen's nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben, damit im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen. Und wenn e i n Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn e i n Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.“

Römer 12,1-5: „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat. Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied.“

Römer 15,1-5: „Wir aber, die wir stark sind, sollen das Unvermögen der Schwachen tragen und nicht Gefallen an uns selber haben. Jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht: «Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.» Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß.“

Bitte denken Sie an Ihren Teil im Leib Christi im Lichte dieser Verse nach.

Bitten Sie Gott, Ihnen Wege zu zeigen, wie Sie in der Gemeinde gemäß seinem Willen effektiver wirken können.
Bitten Sie Gott, Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihre Brüdern und Schwestern im Leib Christi effektiver dienen können.

In Epheser 5,25-27 lesen wir: „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.“

Bitten Sie Gott, aus Ihrem Leben Taten, Gewohnheiten und Sünden „herauszuwaschen“. Bitte Sie dasselbe für Ihre Familie und Ihre Gemeinde. Bekennen Sie dieses (stimmen Sie mit Gott über das Unrecht überein), wenden Sie sich von davon ab und Gott zu.

Bitte Sie Gott, dass er Ihnen hilft zu sehen, was Sie in Ihr Leben, in das Leben Ihrer Familie und ins Leben Ihrer Gemeinde „hineinwaschen“ müssen. Bitten Sie ihn, Ihnen zu zeigen, wie Sie dies tun können und bitten Sie um die Stärke und den Mut, diese Dinge zu tun.

Lesen und beten Sie durch die folgenden Schriftstellen:

Römer 12,1-2: „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“

Matthäus 5,21-24: „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz! der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig. Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.“

Matthäus 5,27-28: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: «Du sollst nicht ehebrechen.» Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.“

Matthäus 5,33-34. 37: „Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist: «Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.» Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“

Psalm 1,1-2: „Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!“

2. Timotheus 3,1-5: „Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!“

Bitten Sie Gott, eine wahre Erweckung in Ihr Leben und in das Leben Ihrer Gemeinde zu bringen – einschließlich Ihrer Glaubensgemeinschaft. Warten Sie dann voller Erwartung auf seine Antwort!

WKG-Bibelstudium", basierend auf dem Buch bzw. der Studienhilfe "Fresh Encounter with God: God’s Pattern for Revival and Spiritual Awakening“ [Frische Begegnung mit Gott: Gottes Muster für Erweckung und geistliches Erwachen] von Henry Blackaby und Claude King

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