Leben und Lehren des Apostels Paulus
Was ist der große Missionsbefehl? - Lektion Nr. 12
Was ist Anbetung? - Lektion Nr. 11
Was ist der Neue Bund? - Lektion 10
Wer oder was ist Satan? - Lektion 9
Was ist die Kirche? - Lektion 8
Was ist die Taufe und das Abendmahl des Herrn? - Lektion 7
Was ist Sünde? - Lektion Nr. 6
Wer oder was ist der Heilige Geist? - Lektion 5
Was ist die Botschaft Jesu Christi? - Lektion 4
Frauen in kirchlichen Führungsämtern
Wer ist Jesus Christus? - Lektion 3
Die Relevanz der Bibel für den Christen - Lektion 1
Was Paulus wirklich über Frauen sagte
Frauen in der Kirche - achtteiliges Studienpapier
Welche Gesetze des Alten Testamentes betreffen uns Christen?
Die Realität Gottes - Teil 2
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NF Oktober-Dezember 2009
Der Film des Lebens - von Dr. Joseph Tkach - Wir sagen Ade ...aber was passiert,wenn wir gestorben sind? - von John Halford - Zwischen Tod und Auferstehung - von Michael Morrison - Verborgene Schätze - von Sandra Galo - Machen Sie sich keine Sorgen mehr! - von Tim Brassell - Lukas Vermächtnis an die Frauen - von Sheila Graham - Die wahre Geschichte vom Weihnachtswunder - von Paul Kroll - Der Baum - von Mike Feazell - Händels Messias entdecken - ... weiter
Der Kampf um die Hölle

Jesus sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6). Er sagte auch: „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Joh 17,3).
Gott zu erkennen und zu erfahren – darum geht es im Leben. Gott hat uns geschaffen, um eine Beziehung mit ihm zu haben. Das Wesen, der Kern von ewigem Leben besteht darin, dass wir GOTT und JESUS CHRISTUS, den er gesandt hat, KENNEN. Gott erkennen kommt nicht durch ein Programm oder eine Methode, sondern durch eine Beziehung mit einer Person. Während sich die Beziehung entwickelt, kommen wir dazu, die Wirklichkeit Gottes zu verstehen und zu erfahren. Im Teil 1 dieser Serie haben wir die ersten drei der sieben Realitäten [Wirklichkeiten] Gottes studiert, die Henry Blackaby in seinem Buch „Gott erfahren“ aufzeigt. Dieses Studium wird sich mit den letzten vier Realitäten befassen:
• Gott spricht durch den Heiligen Geist durch die Bibel, Gebet, Umstände und die Kirche, um sich selbst, seine Zwecke und seine Wege zu offenbaren.
• Gottes Einladung, mit ihm an Werk zu gehen, führt immer zu einer Glaubenskrise, die Glauben und Handeln erfordert.
• Wir müssen in unserem Leben größere Anpassungen [Neuausrichtungen] vornehmen, um uns Gott in seinem Werk anzuschließen.
• Wir erfahren Gott, indem wir ihm gehorchen und während er sein Werk durch uns tut.
I. Bitte lies die Johannes 14,26 und Johannes 16,13-14:
„Aber der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh 14,26).
„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen (Joh 16,13-14).
Was ist die Rolle des Heiligen Geistes? Wie spricht der Heilige Geist zu uns beim Gebet, Bibelstudium, durch Lebensumstände und die Kirche?
II. Bitte lies Johannes 10,2-4: „ Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe. Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus. Und wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.“
In der ganzen Heiligen Schrift sehen wir, dass Gott persönlich zu seinem Volk sprach. Als Gott sprach, geschah das gewöhnlich mit jeder Person in einer einzigartigen Weise. Gott spricht zu uns, wenn er für unser Leben einen Zweck im Sinn hat. Wenn er uns an seinem Werk beteiligen möchte, offenbart er sich selber, damit wir im Glauben antworten. Wenn Gott zu uns spricht, führt dies nicht zu einer Begegnung mit ihm – es ist eine Begegnung mit ihm! Die Stimme Gottes zu kennen [erkennen] führt zu einer vertrauten Liebesbeziehung mit ihm.
Vorschlag: Teile bitte persönliche Beispiele mit der Gruppe, wie Gott zu dir gesprochen hat.
Bitte lies 1. Korinther 2,10-15: „Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit. Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes. Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist. Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.“
Gott spricht zu uns nicht nur durch Gebet, sondern auch durch sein Wort. Wir können sein Wort nicht verstehen, es sei denn, der Heilige Geist lehrt uns. Wenn wir zum Wort Gottes kommen, ist der Autor selber präsent, um uns zu lehren. Wahrheit wird niemals entdeckt. Wahrheit wird offenbart. Wenn uns Wahrheit offenbart wird, werden wir nicht zu einer Begegnung mit Gott geführt – das ist eine Begegnung mit Gott! Wenn der Heilige Geist eine geistliche Wahrheit aus Wort Gottes offenbart, tritt er auf persönliche Weise in unser Leben ein.
Vorschlag: Schreib’ nieder, was du spürst, was dir Gott sagst, wenn du betest oder studierst. Fokussiere auf die Gedanken, die dir auf Grund der Notizen in den Sinn kommen
IV. Bitte lies Johannes 16,13; Römer 8,26-27 und Philipper 2,13:
„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen“ (Joh 16,13).
„Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt“ (Röm 8,26-27).
„Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen“ (Phil 2,13).
Gott sagt uns hier, dass wir schwach sind und nicht wissen, wie wir beten sollten. Der Heilige Geist hat den Vorteil, dass er bereits den Willen Gottes kennt und er betet für uns, er betet in absoluter Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Der Heilige Geist leitet uns nicht aus seiner eigenen Initiative. Er redet nur, was er vom Vater hört. Wenn es scheint, dass Gott schweigt, prüfe, ob Sünde in deinem Leben ist, aber erkenne auch, dass er dich vorbereiten mag, dich zu einem tieferen Verständnis über sich selber zu führen.
Henry Blackaby schreibt: „Du kannst auf das Schweigen Gottes auf zweierlei Art reagieren: Eine Reaktion besteht darin, dass du mit Depression, Schuldgefühlen und Selbstverurteilung reagierst. Die andere Reaktion besteht darin, eine Erwartung zu haben, dass Gott dich zu einer tieferen Kenntnis seiner selbst bringt.“
Auf diese Art und Weise wirkte Gott mit Maria und Marta (Joh 11), die über Jesus aufgebracht waren, weil er nicht früher gekommen war, um ihren Bruder Lazarus vom Tode zu retten. Jesus hat bewusst nicht auf ihre Bitte reagiert, um ihnen mehr über sich selber zu offenbaren. Sie lernten ihn dadurch tiefer als die Auferstehung und das Leben kennen. Wenn wir beten, ist geistliche Konzentration wichtig. Oft beten wir und machen nie eine Verbindung mit dem, was danach passiert. Viele Dinge, die während des Tages Ablenkungen zu sein scheinen, mögen Gottes Botschaft [Stimme] an uns darstellen.
Vorschlag: Achte gleich nach dem Gebet darauf, was als Nächstes geschieht. Antizipiere die Aktivität Gottes in deinem Leben. Erinnere dich daran, dass [die] Wahrheit eine Person ist, die aktiv in dem, was du tust, involviert ist.
V. Bitte lies Johannes 5,17.19-20: „Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch… Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, so dass ihr euch verwundern werdet.“
Oft waren es die Umstände, wodurch Jesus erkannte, was der Vater vom ihm wollte. Als Jesus die Aktivität des Vaters sah, wusste er, dass dies seine Einladung war, sich dem Werk des Vaters anzuschließen. Daher beobachtete Jesus, was der Vater in und um sein Leben herum tat, und dann setzte er sein Leben dort ein. In diesem Augenblick konnte der Vater seine Zwecke [Vorhaben] durch Jesus ausführen und erreichen.
Wenn wir Jesus in unserem Leben als Herrn akzeptieren, können wir sehen, was er tut, und unsere Pläne und Ziele an ihn anpassen. Er möchte, dass wir ihm unser Leben zur Verfügung stellen – wo er am Wirken ist –, damit er seine Zwecke durch uns erreichen kann. Eine Begegnung mit Gott erfordert Glaube, und echter Glaube erfordert Taten. Wenn wir mit schwierigen Situationen konfrontiert werden, sollten wir zu Gott gehen und um seine Perspektive bitten, statt Gott zu beschuldigen oder einfach aufzugeben. Eines der schwierigsten Dinge, die wir als Christen tun müssen, ist es, uns selber zu verleugnen, den Willen Gottes auf uns zu nehmen und ihm nachzufolgen. Unser Leben muss Gottzentriert, nicht ich-zentriert sein. Wenn Jesus der Herr unseres Lebens wurde, hat er das Recht in allen Lebenslagen Herr zu sein.
VI. Bitte lies mit mir Epheser 4,15-16: „Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.“
Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass Jesus das Haupt einer örtlichen Gemeinde ist. Paulus sagt in 1. Korinther 12,18, dass jedes Glied so wie Gott wollte in den Leib eingesetzt wurde. Gott hat uns wechselseitig voneinander abhängig gemacht und wir brauchen einander. Es geschieht durch die Kirche, dass Gott sein Werk in jedem Mitglied vollendet. Wir müssen daher erkennen, wo er im Leib arbeitet, und dann Anpassungen vornehmen, um unser Leben dort einzusetzen. Gott spricht zu uns durch das, was er in der Gemeinde tut.
VII. Bitte lies Hebäer 11,6: „Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.“
Wir haben gesehen, dass Gott stets um uns herum am Wirken ist, dass er beständig eine Liebesbeziehung mit uns anstrebt [verfolgt], die real und persönlich ist, dass er uns einlädt, sich mit ihm an der Ausführung seines Werkes zu beteiligen und dass er durch den Heiligen Geist zu uns durch die Bibel, Gebet, Umstände und die Kirche spricht, um sich selber, seine Zwecke [Vorhaben] und seine Wege zu offenbaren.
Gottes Einladung an uns, mit ihm zu arbeiten führt jedoch stets zu einer Glaubenskrise, die unsererseits Glauben und Handeln erfordert. Wenn Gott uns einlädt, sich ihm in seinem Werk anzuschließen, hat er eine Aufgabe, die ein göttliches Format hat, die wir nicht aus eigener Kraft schaffen können. Dies ist sozusagen ein Krisenpunkt des Glaubens, wenn wir entscheiden müssen, dem nachzufolgen, was Gott uns nach unserem Empfinden zu tun befiehlt. Herr Blackaby schreibt: „Die Glaubenskrise ist eine Wendepunkt, wo du eine Entscheidung treffen musst. Du musst entscheiden, was du über Gott glaubst. Wie du an diesem Wendepunkt reagierst wird entscheiden, ob du weiterhin mit Gott an etwas, was göttliches Format hat, was nur er tun kann, beteiligt bist, oder ob du mit deinem eigenen Weg fortfährst und verpasst, was Gott für dein Leben geplant hat. Dies ist keine einmalige Erfahrung – es ist eine tägliche Erfahrung. Wie du dein Leben lebst ist Zeugnis dessen, was du über Gott glaubst.“
VIII. Bitte lies Lukas 9,23: „Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“
Wenn Gott zu uns spricht und uns offenbart, was er zu tun vorhat, ist das eine Einladung, sich ihm in seinem Werk anzuschließen. Sich ihm anschließen bedeutet immer noch, dass wir im Glauben vorangehen, indem wir tätig werden, um unser Leben an ihn, seine Zwecke und seine Wege anzupassen. Während wir unser Leben an ihm ausrichten, werden wir für den Gehorsam vorbereitet.
Einige Anpassungen mögen groß sein, und unsere einzelne, größte Schwierigkeit, Gott nachzufolgen, mag an diesem Punkt der Neuausrichtung kommen. Zur Tat zu schreiten, indem man Anpassungen vornimmt, zeigt unseren Glauben an Gott. Einige Kategorien von möglichen Neuausrichtungen sind folgende:
* in Umständen (Arbeit, Zuhause, Finanzen)
* in Beziehungen (Familie, Freunde, Geschäftsfreunde)
* im Denken (Vorurteile, Methoden, dein Potential)
* in Verpflichtungen (gegenüber Familie, Kirche, Arbeit, Plänen, Traditionen)
* in Taten/Handlungen (wie man betet, gibt, dient)
* in Glaubensauffassungen (über Gott, seine Wege, die Bibel)
Ein wichtiger Punkt, an dem man sich erinnern soll ist der, dass du mit deinem Leben nicht wie gewohnt weitermachen, dort, wo du jetzt stehst, bleiben und zugleich mit Gott gehen kannst. Anpassungen sind immer notwendig und dann folgt der Gehorsam. Gehorsam erfordert völlige Abhängigkeit von Gott, damit er durch dich arbeiten kann. Wenn wir bereit sind, alles in unserem Leben der Herrschaft Christi unterzuordnen, werden wir feststellen, dass die Anpassungen, die wir vornehmen, es wirklich die Belohnung, Gott zu erfahren, wert sind. Wenn du nicht dein ganzes Leben der Herrschaft Christi ausgeliefert hast, ist jetzt die Zeit, die Entscheidung zu treffen, dich selber zu verleugnen, dein Kreuz auf dich zu nehmen, und ihm nachzufolgen.
IX. Bitte lies Philipper 3,10-12: „Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten. Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin.“
Gehorsam ist für dich und die Menschen in deinem Umfeld oft teuer. Bedenkt, was Jesus, seine Mutter, die Jünger, Paulus und andere ertragen mussten, um Gott gehorsam zu sein. Wenn wir erwarten, dass Gott alles bestätigt, was wir tun und uns damit komfortabel fühlen, dann machen wir einen großen Fehler. Anpassungen und Gehorsam gegenüber Gott werden uns und unseren Angehörigen etwas kosten. Es gibt zwei Worte, die dem, was das Christentum im Kern ausmacht, widersprechen: „Nein, Herr.“ Unser ganzes Leben sollte mit der Einstellung gelebt werden: „Herr, was immer du von mir heute oder in der Zukunft verlangst, meine Antwort ist JA!“
„Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. Es ist noch eine kleine Zeit, dann wird mich die Welt nicht mehr sehen. Ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren“ (Joh 14,15-21).
„Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter“ (Mt 12,50).
Gehorsam ist ein äußerlicher sichtbarer Ausdruck unserer Liebe zu Gott. In vielerlei Weise ist Gehorsam unser
Augenblick der Wahrheit. Was wir tun, wird
* offenbaren, was wir wirklich über ihn glauben
* bestimmen, ob wir sein Wirken in uns erfahren
* bestimmen, ob wir ihn auf eine engere, vertraute Weise kennenlernen.
Die große Belohnung für Gehorsam und Liebe liegt darin, dass Gott sich uns offenbaren wird. Dies ist der Schlüssel, Gott in unserem Leben zu erfahren. Wenn uns bewusst ist, dass Gott ständig um uns herum am Wirken ist, dass er eine Liebesbeziehung mit uns verfolgt, dass er zu uns spricht und uns einlädt, uns ihm in seinem Werk anzuschließen, und wir bereit sind, Glauben zu üben und zur Tat schreiten, indem wir im Gehorsam gegenüber seinen Weisungen Anpassungen vornehmen, dann werden wir Gott durch Erfahrung kennenlernen, während der sein Werk durch uns ausführt.
WKG-Bibelstudium (besonders für Hauskreise gedacht).
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