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NF Oktober-Dezember 2009
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Frieden finden in Christus


Wenn jemand das Wort Gott ausspricht – was kommt Ihnen dann in den Sinn?
Wenn Sie wie die meisten Amerikaner sind, denken Sie vielleicht an eine einsame Figur irgendwo im Himmel. Sie mögen sich ihn als älteren Herrn mit einem wallendem weißen Bart und einem weißen Gewand vorstellen. Oder vielleicht als schwarz gekleideten Direktor in einem Geschäftsanzug, wie von Morgan Freeman in dem Kinofilmen Bruce Almighty von Evan Almighty dargestellt. Oder vielleicht etwas wie George Burns‘ Darstellung Gottes als älteren Typen in einem Hawaiihemd und Tennisschuhen.
Einige Menschen glauben, dass Gott aktiv in ihrem Leben involviert ist, während andere sich Gott als losgelöst und entfernt vorstellen, der irgendwo da draußen ist und uns „aus einer Distanz“ beobachtet, aber nicht wirklich beteiligt ist, wie es das Lied Bette Midler nahelegt.
Dann gibt es die Vorstellung eines impotenten Gottes, der einfach einer von uns ist, „wie ein Fremder in einem Bus, der versucht, seinen Weg nach Hause zu finden“, wie im Lied von Joan Osborne vorgeschlagen.
Wie stellt die Bibel Gott dar?
Viele mögen denken, dass die Bibel Gott als einen strengen Richter darstellt, der jedem göttliche Belohnungen und Strafen austeilt – meistens Strafen –, basierend darauf, wie gut man seinem hohen Maßstab eines perfekten Lebens gerecht wurde.
Sogar viele Christen denken so von Gott – ein barscher Gott-Vater, der bereit ist, alle zu zerstören, bis sein gütiger und barmherziger Sohn einschreitet, um sein Leben für die missratenen Menschen hinzugeben.
Aber das ist eindeutig nicht die biblische Sicht von Gott. Die Bibel präsentiert die Wirklichkeit, wie Gott ist, nur durch eine Brille: Die Brille von Jesus Christus.
Gemäß der Bibel ist Jesus Christus die einzige perfekte Offenbarung des Vaters: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ (Joh 14,9).
In Hebräer 1,1-3 lesen wir:
„Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat voll-bracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe.“
Wenn Sie wissen wollen, wie Gott ist, schauen Sie auf Jesus. Jesus und der Vater sind eins, sagt uns das Johannesevangelium. Wenn Jesus gütig und barmherzig ist – und das ist er – dann ist es auch der Vater. Und auch der Heilige Geist – der vom Vater und vom Sohn gesandt ist –, durch den der Vater und der Sohn in uns wohnen und uns in alle Wahrheit leiten.
Gott ist nicht losgelöst und unbeteiligt, einer der uns aus der Ferne beobachtet. Gott ist jeden Augenblick kontinuierlich, innig und leidenschaftlich mit seiner Schöpfung verbunden. Für die Menschheit bedeutet das, dass Gott, der Vater, Sohn und Heiliger Geist ist, jeden Menschen aus Liebe ins Dasein ruft und während seines Lebens auf Gottes erlösende Weise liebt, um ihn hin zum endgültigem Zweck , dem ewigen Leben als eines seiner geliebten Kinder, zu führen.
Wenn wir uns Gott auf biblische Weise vorstellen wollen, müssen wir an Jesus Christus denken, der die perfekte Offenbarung des Vaters ist. In Jesus Christus wurde die ganze Menschheit – Sie und mich eingeschlossen – in das ewige Band der Liebe und des Friedens, das Jesus mit dem Vater teilt, eingeschlossen.
Mögen wir lernen, die Wahrheit begeistert anzunehmen, wozu Gott uns, seine Kinder, bereits mit ihm in Christus, gemacht hat.
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