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Zeitschrift Nachfolge

NF Oktober-Dezember 2009

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Wird Christus zurückkehren?

Die Prophezeiungen der Alten und Neuen Testaments versichern uns, dass Christus am Ende der Zeiten in Macht und Herrlichkeit auf diese Erde zurückkehren wird.

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Finanzbericht 2001

Jahresabschluss/Tätigkeitsbericht 2001

von Alois Mair

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Olaf-Palme-Str. 35
60439 Frankfurt am Main


BESCHEINIGUNG

Stiftung Weltweite Kirche in Deutschland, Bonn
(Stiftung des privaten Rechts)

Wir haben auftragsgemäß den beiliegenden Jahresabschluss der Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2001, der Aufwands- und Ertragsrechnung 2001 sowie aus sonstigen Unterlagen (insgesamt 16 Seiten), in eingeschränktem Umfang geprüft.

Für die Durchführung des Auftrags und unserer Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die Allgemeinen Auftragsbestimmungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschafts­prüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2002 und unsere Sonderbedingungen vom 1. Januar 2001 vereinbart.

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eingeschränkten Überprüfung bescheinigen wir hiermit, dass der beiliegende Jahresabschluss der Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland der Satzung und den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Rechnungslegung entspricht.

Frankfurt am Main, den 12. April 2002

PricewaterhouseCoopers
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Seidenspinner / Neugebauer
(Wirtschaftsprüfer)



TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2001

A. GRUNDLAGEN DER STIFTUNG
Die Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland die bis zum 31.12.1997 unter dem Namen Stiftung Ambassador College der Weltweiten Kirche Gottes in Deutschland bekannt war ist eine privatrechtliche Stiftung mit Sitz in Bonn. Gegründet wurde sie im Jahre 1967 von Am­bassador College, einer gemeinnützigen Körperschaft mit Sitz in Pasadena, Kalifornien. Die Weltweite Kirche Gottes (nachfolgend kurz Kirche oder WKG genannt) ist eine weltweite religiöse Ver­eini­gung, der zum 31. Dezember 2001 etwa 67000 Mitglieder in über 100 Ländern der Erde an­ge­hörten. Der deutsche Verant­wortungsbereich erstreckt sich auf die Bundes­republik Deutsch­land, Österreich sowie deutschsprachige Menschen weltweit. Der deutschen Organisation gehörten zum Jahresende ca. 280 getaufte Mitglieder an.

B. AKTIVITÄTEN DER STIFTUNG
Der Hauptauftrag der Kirche besteht darin, das Evangelium Jesu Christi zu verkündigen und die Nachfolger Jesu zu ermutigen, seinem Beispiel sowie den Prinzipien der Bibel zu folgen. Basierend auf diesen beiden Hauptzielsetzungen, die auch in der Stiftungssatzung formuliert sind, hat die Kirche im Jahre 2001 u. a. folgende Aktivitäten durchgeführt:

• Verlag: Unsere Hauptpublikation im Verlagsbereich war unsere Zeitschrift Nachfolge. Im Jahre 2001 haben wir sechs Ausgaben von Nachfolge gedruckt und kostenlos an Leser versandt. Durch verschiedene Anzeigen in diversen Publikationen - z. B. in Idea-Spektrum, Singles in Contact, Prisma, Heim & Welt - sowie durch Werbung im Internet konnten wir die Auflage von Nach­folge im Jahre 2001 auf ca. 7400 erhöhen (Auflage Ende Dezember 2000: ca. 6600). Zum Ver­lags­angebot, von dem viele Leser Gebrauch machten, gehören auch eine Reihe von kostenlosen Broschüren und Sonderdrucken zu verschiedenen christlichen und sozialen Themen sowie Infor­mationen über unsere Kirche. Im Juli 2001 druckten wir eine revidierte Version der Broschüre Glaubens­sätze der Weltweite Kirche Gottes, die an alle Mitglieder versandt wurde.

Im Jahre 2001 haben wir unsere Internet-Präsenz erweitert und optimiert. Neben Informationen über unsere Kirche, können Besucher unserer Webseite die Zeitschrift Nachfolge sowie Artikel und Predigten kostenlos herunterladen. Wie erwähnt, haben wir das Internet im Jahre 2001 verstärkt als Werbemedium benutzt.

• Örtliche Gemeinden: Die WKG in Deutschland und Österreich hat derzeit elf örtliche Gemein-den mit regelmäßigen Gottesdiensten in bzw. der Umgebung von Berlin, Hamburg, Hannover, Münster, Düsseldorf, Bonn, Darmstadt, Stuttgart, München, Salzburg und Wien. Die Stiftung in Bonn fungiert als Unterstützungssystem für die örtlichen Gemeinden, damit die örtlichen Ge­mein­den und deren Leitung den Auftrag Jesu Christi effektiver umsetzen können. Die Gemein­den sind klein und werden zurzeit ausschließlich von ehrenamtlichen Pastoren betreut. In allen Gemeinden werden neben regelmäßigen Gottesdiensten auch Hauskreise abgehalten, die eine Gelegenheit für Gebet, Bibelstudium und christliche Gemeinschaft bieten. Die meisten örtlichen Gemeinden boten im Jahre 2001 den Jüngerschaftskurs Das Leben meistern an, der das geistliche Wachstum vieler Mitglieder angeregt hat. Im Jahre 2001 fanden in Berlin, Hamburg, Darmstadt und Salzburg Kennenlerntreffen statt, zu denen wir Nachfolge-Leser einluden und ihnen unsere Kirche vorstellten. Die örtliche Gemeinde Bonn beteiligte sich an diversen Veran­staltungen der Evangelischen Allianz, u. a. auch am Münsterplatzfest. Vom 2. bis 9. Oktober 2001 ver­sammelten sich ca. 260 Mitglieder und Gäste, in Bonndorf im Schwarzwald, um unser traditionelles Herbstfest (Laubhüttenfest) zu feiern. Das beständige Motto dieses Festes heißt Jesus Christus feiern. Neben regelmäßigen Gottesdiensten, Seminaren und Freizeitaktivitäten feierten wir auch wieder einen gemeinsamen Gottesdienst mit der Evangelischen Kirche in Bonndorf. Der Herbstkongress fand zum 25. und letzten Mal in Bonndorf statt. Im Herbst 2002 wird das Herbstfest in Bonn-Röttgen abgehalten werden.

Unsere Zusammenarbeit mit Christen in Bulgarien haben wir im Jahre 2001 weiter ausge­baut. Im Sommer 2001 konnten wir unserem Partner in Bulgarien, Herrn Nikolay Nikolov, eine bessere Druckmaschine zur Verfügung stellen. Herr Nikolov und seine Freunde haben im Jahre 2001 sechs Ausgaben einer bulgarischen Klar & Wahr gedruckt, für die wir Artikel und Papier bereitstellten. Im Herbst 2001 wurde die Auflage der Zeitschrift auf 4000 Stück erhöht. Die Zeitschrift, die seit 1998 erscheint, hat sich inzwischen in Bulgarien zu einer der führenden christlichen Publikationen im evangelikalen Bereich etabliert. Herr Nikolov hat im Jahre 2001 auch 5000 Stück der Broschüre Welche alttestamentlichen Gesetze sind für Christen heute gültig? gedruckt und an Interessierte verteilt. Neben der Medienarbeit hat die WKG in Bul­garien auch humanitäre Hilfe geleistet.

Auch im mildtätigen Bereich konnten wir auf Grund der für diesen Zweck gegebenen Spenden eine Reihe von humanitären Projekten unterstützen. Dazu gehört die Finanzierung von elf Kinderpaten­schaften sowie Hilfe für die Geschwister der WKG-Gemeinde Lomé/Togo. Darüber hinaus konnten wir in verschiedenen Notfällen durch Spenden helfen, die wir diversen gemeinnützigen Organisationen zukommen ließen (Hilfe für Erdbebenopfer in Indien und Mittelamerika, Blindenhilfswerk, Bosnien-Kinderhilfe, Hilfe für Hungernde im Sudan, Mercy Ships, Opfer der Terroranschläge in den USA u.a.).

C. WEITERE INFORMATIONEN ZUM JAHR 2001
Das Betriebsergebnis des Jahres 2001 weist einen Überschuss der Erträge über die Auf­wendun­gen in Höhe von DM 4.179,55 aus (Erträge: DM 683.645,81; Ausgaben: DM 679.466,26). Die Geldreserven konnten trotz des weiter rückläufigen Spendeneinkommens leicht erhöht werden. Zum 31. Dezember 2001 beschäftigte die Stiftung fünf Arbeitnehmer, darunter drei geringfügig Beschäftigte, die vorwiegend im Verlagsbereich tätig sind.

D. VORAUSSCHAU AUF DAS JAHR 2002
Zu den wichtigsten Zielen für das Jahr 2002 gehören die weitere Erhöhung der Auflage unserer Zeitschrift Nachfolge, die Förderung des geistlichen Wachstums der Mitglieder (durch die Betonung des Aspektes der Anbetung), die Fortsetzung unserer Kooperation mit Christen in Bulgarien und die Herausgabe einer bulgarischen christlichen Zeitschrift, die Organisation und Durchführung des Herbstkongresses in Bonn-Röttgen sowie die Unterstützung von mildtätigen Projekten.

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