Optionen

Diesen Beitrag weiterempfehlen

Druckversion

Download

Newsletter

Volltextsuche

Zeitschrift Nachfolge

NF Oktober-Dezember 2009

Der Film des Lebens - von Dr. Joseph Tkach - Wir sagen Ade ...aber was passiert,wenn wir gestorben sind? - von John Halford - Zwischen Tod und Auferstehung - von Michael Morrison - Verborgene Schätze - von Sandra Galo - Machen Sie sich keine Sorgen mehr! - von Tim Brassell - Lukas Vermächtnis an die Frauen - von Sheila Graham - Die wahre Geschichte vom Weihnachtswunder - von Paul Kroll - Der Baum - von Mike Feazell - Händels Messias entdecken - ... weiter

Broschüren

Eine gute Nachricht für alle

Die Botschaft von Jesus, das Evangelium, ist DIE gute Nachricht für alle Menschen. Das Evangelium handelt von Jesus Christus und der Errettung auf Grund von Gnade durch Vertrauen zu ihm. Es handelt davon, was er für uns getan hat. Das Leben mit Jesus ist viel besser als ein Leben ohne ihn. Je besser wie es verstehen, desto mehr werden wir bereit sein, es anzunehmen.

kostenlos anfordern.

Weitere Rubriken

Über uns

Artikel

Predigten

Bibelkurs

Zeitschrift Nachfolge

Literatur

Audio/Video

Speaking of Life

Adressen

International

Örtliche Gemeinden

Spenden und Helfen

Herbstkongress

Lesezeichen

Sviataja Istina (russisch)

Sviata Istina (bulgarisch)

Weitere Themen

Abendmahl

Auferstehung

Dreieinigkeit

Ethik

Evangelium

Evolution

Familie

Frauen

Gebet

Geistesgaben

Gemeinschaft

Glaube

Gott

Heilige Schrift

Heiliger Geist

Hoffnung

Israel

Jesus Christus

Jüngerschaft

Kirche

Leben nach dem Tod

Liebe

Liturgie

Prophezeiung

Schöpfung

Sexualität

Taufe

Pfingsten 2008

WKG-Predigt

WKG-Bild

Heute feiern wir „Pfingsten“, in Erinnerung an den Pfingsttag vor ca. 2000 Jahren, als Gott den Jüngern durch den Heiligen Geist zum ersten Mal die nötige Kraft verlieh, ihre missionarische Aufgabe in Angriff zu nehmen und die Kirche zu starten.

Die Jünger waren nicht mehr auf sich selbst und auf ihre eigene Kraft angewiesen, sondern durften ab sofort auf die Präsenz Gottes und das Wirken des Heiligen Geistes zählen.

Die Zeit war gekommen, das Reich Gottes auf Erden zu verbreiten. Pfingsten ist in diesem Sinne der Gründungstag der Kirche Jesu Christi.

Jesus hatte seine Jünger bereits vor seiner Himmelfahrt über all dies informiert:

Apostelgeschichte 1,4-8:
[Apg 1,4] Und als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen, von Jerusalem nicht zu weichen, sondern die Verheißung des Vaters abzuwarten, welche ihr [, so sprach er,] von mir vernommen habt, [Apg 1,5] denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt im heiligen Geiste getauft werden [Wasser-Grab, Geist-Leben], nicht lange nach diesen Tagen. [Apg 1,6] Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, gibst du in dieser Zeit Israel die Königsherrschaft wieder? [Apg 1,7] Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Stunden zu kennen, welche der Vater in seiner eigenen Macht festgesetzt hat; [Apg 1,8] sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist über euch kommt, und werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis ans Ende der Erde!

Die Jünger erhielten hier eine Einladung zur Gemeinschaft mit Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist), und die Gegenwart Gottes in ihnen würde sie zu Gottes Zeugen in aller Welt machen.

Die Erfüllung der Prophezeiung:

Apostelgeschichte 2,1-4:
[Apg 2,1] Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen. [Apg 2,2] Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie von einem daherfahrenden gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, worin sie saßen. [Apg 2,3] Und es erschienen Zungen, die sich zerteilten, wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeglichen unter ihnen. [Apg 2,4] Und sie wurden alle vom heiligen Geist erfüllt und fingen an in andern Zungen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.

Die Jünger wurden „vom heiligen Geist erfüllt“. Ihre Beziehung zu Gott unterging einer drastischer Änderung und sie wurde viel inniger als zuvor.

Wir haben letztes Jahr das Ziel unserer Kirche gerade in diesem Sinne neu definiert. Es ist unser Ziel, Menschen in eine enge Beziehung zu Gott zu bringen. Dies war schon die Aufgabe der Urkirche. Die Kirche besteht nicht nur für sich selbst, sondern dient dazu immer mehr Menschen in eine enge Beziehung zu Gott zu bringen.

Die Geschehnisse am Pfingsttag zeigen wie man mit dem Geist Gottes erfüllt wird und in eine enge Beziehung zu Gott kommt.

Lesen wir folgende Aussagen von Petrus:

Apostelgeschichte 2,14-18:
[Apg 2,14] Da trat Petrus mit den Elfen auf, erhob seine Stimme und sprach zu ihnen: Ihr jüdischen Männer und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, das sei euch kund, und horchet auf meine Worte! [Apg 2,15] Denn diese sind nicht trunken, wie ihr wähnet; denn es ist erst die dritte Stunde des Tages; [Apg 2,16] sondern dies ist, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: [Apg 2,17] «Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgießen von meinem Geist über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; [Apg 2,18] ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen.

Petrus sagt hier, dass Joels Prophezeiung an diesem Tag erfüllt wurde. Die Endzeit hatte begonnen. Gottes Geist (seine Gemeinschaft) war den Menschen zugänglich geworden. Aber wie genau wurde sie zugänglich? Lesen wir weiter ab Vers 38:

Apostelgeschichte 2,38-41:
[Apg 2,38] Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden; so werdet ihr die Gabe des heiligen Geistes empfangen. [Apg 2,39] Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die ferne sind, soviele der Herr unser Gott herrufen wird. [Apg 2,40] Und noch mit vielen andern Worten beschwor und ermahnte er sie und sprach: Lasset euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht! [Apg 2,41] Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tage etwa dreitausend Seelen hinzugetan.

„Buße tun“, „sich retten lassen“ – „das Wort annehmen“ – „sich taufen lassen“: 3000 Menschen akzeptierten den Aufruf von Petrus und empfingen den Heiligen Geist (die Gegenwart Gottes in ihrem Leben). Jesus hatte auch all dies bereits vorhergesagt:

Johannes 14,15-20:
[Joh 14,15] Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote! [Joh 14,16] Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, dass er bei euch bleibe in Ewigkeit, [Joh 14,17] den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht [ist nicht intressiert]; ihr aber kennet ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. [Joh 14,18] Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu euch. [Joh 14,19] Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, denn ich lebe, und auch ihr sollt leben! [Joh 14,20] An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

Jesus beschreibt hier die wunderbare Gemeinschaft, die der Mensch mit Gott haben kann!

„Sich retten lassen“ – „das Wort annehmen“ – „sich taufen lassen“, sind nicht „Taten“, sondern vielmehr die Entscheidung, die Erlösung Gottes durch das Opfer Jesu Christi anzunehmen.

Diese Entscheidung erfordert jedoch zuallererst das, was Petrus „Buße tun“ nennt.

Was genau ist damit gemeint? Ist es einfach ein Gefühl (sich vor Gott für seine Sünden zu schämen) oder handelt sich vielleicht um eine besondere Tat (sich auf den Knien vorwärts bewegen, bis diese bluten)?

Die Bedeutung des griechischen Textes hilft uns weiter, denn eine genauere Übersetzung ist „Sinneswandel“, oder ein „Überdenken“.

Was aber soll neu angesehen werden? Der biblische Kontext zeigt: Es geht um unsere Auffassung von Gott, von Jesus Christus, seinem Opfer und um unsere Beziehung zu Jesus.

In meiner letzten Predigt haben wir gesehen, dass Gott der ganzen Menschheit ihre Sünden in Jesus Christus bereits vergeben hat, und zwar seit der Gründung der Welt (Offenbarung 13,8, Römer 5,8).

Um diese Vergebung jedoch „wirksam“ zu machen, braucht es „Reue“ oder „Buße tun“, also einen Sinneswandel oder eine Sinnesänderung gegenüber Gott.

Jesus predigte: „Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe: Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Markus 1,15).

Römer 2,4:
[Röm 2,4] Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, ohne zu erkennen, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

Es ist Gottes Liebe, die uns zur Reue bringt. Wir ändern unsere Meinung über Gott, Jesus Christus und unser Verhältnis zu Gott. Es findet in uns ein tiefgründiger Sinneswandel statt. Gott zieht in unser Leben ein, füllt uns mit seinem Heiligen Geist.

Fassen wir zusammen. Wie kommt man in eine enge Beziehung zu Gott, zur Gemeinschaft mit Gott?

- Buße tun (Sinneswandel, Meinung gegenüber Gott ändern)
- Erlösung in Jesus Christus annehmen und sich taufen lassen
- Mit dem Heiligen Geist erfüllt werden

Die Bibel nennt diesen Prozess „Wiedergeburt“. Unser Leben nimmt eine ganz neue Richtung an, wir sind ein neues Wesen:

2. Korinther 5,17:
[2Kor 5,17] Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

Leben wir in einer solchen engen Beziehung zu Gott? Ist unser „Altes“ vergangen, zu Grabe getragen? Haben wir diese wunderbare Wiedergeburt wirklich erfahren?

Sind wir durch Jesus Christus in eine enge Beziehung mit Gott getreten?

Die Pfingstereignisse zeigen uns Gottes Wunsch und seine Einladung, mit jedem von uns eine tiefgründige Beziehung zu haben. Wir werden dann seine Botschafter auf Erden, denen Gott das Wort der Versöhnung anvertraut hat:

2. Korinther 5,18-20:
[2Kor 5,18] Das alles aber von Gott, der uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; [2Kor 5,19] weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht zurechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. [2Kor 5,20] So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott!

Die Aufgabe der Kirche ist klar: Wir müssen das Wort der Versöhnung verbreiten, das Evangelium in alle Welt tragen, Jünger machen (Menschen in eine enge Beziehung mit Gott bringen) und diese in Gottes Wegen lehren (Matthäus 28). All dies wird möglich durch das Wirken des Heiligen Geistes und durch die wunderbare Gemeinschaft mit Gott und der Kirche.

Stellen wir uns ein paar wichtige persönliche Fragen, betreffend unserer Gemeinschaft mit der Kirche:

1) Wie bemühe ich mich persönlich, damit die Kirche ihre Mission erfüllen kann?
2) Habe ich meine Rolle einfach an andere „delegiert“? An die Autoren von Nachfolge? an die Leiterschaft? an andere Geschwister? oder sogar an andere Gemeinden oder Kirchen?
3) Finde ich, dass mein persönliches geistliches Verständnis größer ist als das der Kirche? Fühle ich mich geistlich weiter voran als die Kirche?

Wir müssen verstehen, dass die Bibel uns die Kirche wie ein Gebäude oder einen Tempel präsentiert, von dem jeder von uns ein Baustein ist; oder wie eine Familie, wo sich jeder um jeden kümmert; oder wie ein Körper, in dem jeder von uns eine Funktion hat.

Unsere Antworten werden zeigen, ob wir uns als einen aktiven Teil der Kirche ansehen, oder ob wir uns (vielleicht unbewusst) von der Kirche distanziert haben und diese nur als Zuschauer erfahren. Wenn wir uns nämlich nicht richtig mit der Kirche Jesu Christi identifizieren können, oder auf christlichem Alleingang sind, haben wir ein geistliches Problem.

Wenn wir jedoch von dem Heiligen Geist erfüllt wurden und in die Gemeinschaft Gottes eingetreten sind, wie die Jünger am ersten Pfingsttag, dann sind wir auch automatisch ein Teil der Gemeinschaft der Kirche und Mitarbeiter Jesu Christi geworden. Der Leib Christi ist wie eine Familie, Gläubige werden als „Brüder“ und Schwestern“ bezeichnet.

In der folgenden Schriftstelle gibt uns Paulus einen Einblick in das Kirchenleben der Urkirche:

Römer 16,1-6:
[Röm 16,1] Ich empfehle euch aber unsere Schwester Phöbe, welche Dienerin der Gemeinde zu Kenchreä ist, [Röm 16,2] damit ihr sie aufnehmet im Herrn, wie es Heiligen geziemt, und ihr beistehet, in welcher Sache sie euer bedarf; denn auch sie ist vielen eine Beschützerin gewesen, auch mir selbst. [Röm 16,3] Grüßet Prisca und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus, [Röm 16,4] welche für mein Leben ihren Nacken dargeboten haben, denen nicht allein ich danke, sondern auch alle Gemeinden der Heiden; grüßet auch die Gemeinde in ihrem Hause. [Röm 16,5] Grüßet den Epänetus, meinen Geliebten, welcher ein Erstling von Asien ist für Christus. [Röm 16,6] Grüßet Maria, welche viel für uns gearbeitet hat.

Paulus spricht hier von seinen Mitarbeitern wie von einer großen Familie, wo jeder dem anderen dient und auch Hilfe findet, wenn Not da ist. Haben auch wir uns unserer geistlichen Familie gegenüber so verpflichtet?

In der Mission der Kirche mitzuwirken bedeutet, dass wir uns unseren Nächsten annehmen, besonders die Geschwister.

Gott offenbart sich durch die Kirche, Er führt und wirkt durch die Kirche. Gemeinschaft mit unseren Geschwistern ist von höchster Priorität und bedeutet auch Gemeinschaft mit Gott. Die Kirche ist der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit:

1. Timotheus 3,15:
[1Tim 3,15] falls ich aber verzöge, damit du wissest, wie man wandeln soll im Hause Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit.

Es ist die Liebe die wir untereinander haben, die uns als Leib Christi identifiziert (Joh. 13,35)

Niemand kann seine persönliche Rolle an andere delegieren, alle müssen ihre Aufgabe selber erfüllen, je nach den geistlichen Gaben die er/sie erhalten hat, jeder braucht jeden im Leib Christi. Es gibt keine selbstgenügsamen Christen. Gott organisiert die Kirche so, dass jeder den anderen braucht.

Das Ziel der Kirche kann also nur als Teamarbeit erreicht werden. Jeder muss seine Rolle erfüllen. Gottes Geist verteilt verschiedene geistliche Gaben. Diese sollen uns nicht aufblasen, sondern in Demut den anderen zur Verfügung gestellt werden.

1. Korinther 12,1-11:
[1Kor 12,1] Über die Geistesgaben aber, meine Brüder, will ich euch nicht in Unwissenheit lassen. [1Kor 12,2] Ihr wisset, dass ihr, als ihr Heiden waret, euch zu den stummen Götzen hinziehen ließet, wie ihr geleitet wurdet. [1Kor 12,3] Darum tue ich euch kund, dass niemand, der im Geiste Gottes redet, sagt: «Verflucht sei Jesus!» - es kann aber auch niemand sagen: «Herr Jesus!» als nur im heiligen Geist. [1Kor 12,4] Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch ist es derselbe Geist; [1Kor 12,5] auch gibt es verschiedene Dienstleistungen, doch ist es derselbe Herr; [1Kor 12,6] und auch die Kraftwirkungen sind verschieden, doch ist es derselbe Gott, der alles in allen wirkt. [1Kor 12,7] Einem jeglichen aber wird die Offenbarung des Geistes zum [allgemeinen] Nutzen verliehen. [1Kor 12,8] Dem einen nämlich wird durch den Geist die Rede der Weisheit gegeben, einem andern aber die Rede der Erkenntnis nach demselben Geist; [1Kor 12,9] einem andern Glauben in demselben Geist; einem andern die Gabe gesund zu machen in dem gleichen Geist; [1Kor 12,10] einem andern Wunder zu wirken, einem andern Weissagung, einem andern Geister zu unterscheiden, einem andern verschiedene Arten von Sprachen, einem andern die Auslegung der Sprachen. [1Kor 12,11] Dieses alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden persönlich zuteilt, wie er will.

Es ist also wichtig, dass auch wir uns als aktiven Teil der Kirche ansehen, unserer Verantwortung bewusst sind und so viel Zeit wie möglich mit unserer geistlichen Familie verbringen. Wir sollen dabei sein, wenn die Kirche sich trifft und eingreifen, wenn wir gewisse Bedürfnisse erkennen und auch decken können.

Mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden bedeutet in eine enge Beziehung zu Gott zu kommen, sich deshalb auch den Geschwistern nähern und ihnen dienen und aktiv am Werk Gottes auf Erden teilnehmen.

Die Kirche ist die Familie, die Gott für jeden von uns vorbereitet hat. Die Familie die jeder von uns braucht und die jeden von uns braucht. Es ist der Ort, wo wir Erbauung und geistliches Wachstum erfahren und wo Gottes Liebe in die Tat umgesetzt wird.

Die Ereignisse am ersten Pfingsttag zeigen uns, wie wichtig die Kirche für jeden von uns ist, es ist die Gemeinschaft Gottes, zu der wir berufen sind, wo Jesus sich unser annehmen wird und wo Er durch uns sich der anderen annimmt.

Erleben wir die Kirche konkret auf diese Art?

Sind wir uns bewusst was die Kirche für einen Segen für uns bedeutet? Es ist der Ort wo wir Gemeinschaft mit Gott haben und wo Jesus Christus sich unser annimmt:

Epheser 1,15-23:
[Eph 1,15] Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von der Liebe zu allen Heiligen gehört habe, [Eph 1,16] nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten euer zu gedenken, [Eph 1,17] dass der Gott unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, [Eph 1,18] erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr wißt, welches die Hoffnung seiner Berufung und welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen sei, [Eph 1,19] welches auch die überwältigende Größe seiner Macht sei an uns, die wir glauben, vermöge der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke, [Eph 1,20] welche er wirksam gemacht hat in Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen [Regionen], [Eph 1,21] hoch über jedes Fürstentum und [jede] Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen - [Eph 1,22] und wobei er alles unter seine Füße tat und ihn zum Haupt über alles der Gemeinde gab, welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.

Habt Ihr es mitbekommen? Der Leib Christi ist „die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt“, Jesus ist das Haupt der ganzen Gemeinde.

Geben wir der Kirche den richtigen Stellenwert? Identifizieren wir uns mit der Kirche und leben wir diese in erster Person? Ist die Kirche wirklich so wichtig für mich? Hoffentlich!

Einführung zum Abendmahl

Heute haben wir gesehen, dass wenn wir an Christus teilnehmen, „Buße tun“ und Gottes Vergebung annehmen:

- wir mit dem Heiligen Geist erfüllt werden
- in eine enge Beziehung zu Gott treten und Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist haben
- eins mit dem Leib Christi werden:

1. Korinther 10,16-17:
[1Kor 10,16] Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht Gemeinschaft mit dem Blute Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht Gemeinschaft mit dem Leibe Christi? [1Kor 10,17] Denn ein Brot ist es, so sind wir, die vielen, ein Leib; denn wir sind alle des einen Brotes teilhaftig.

Unsere Teilnahme am Opfer Jesu Christi bringt uns alle nicht nur in eine enge Beziehung und Gemeinschaft mit Gott, sondern auch mit allen Geschwistern.

Die Symbole von Brot und Wein wiederspiegeln diese wunderbare Wahrheit auf eine besondere Art, und wir möchten jetzt all denjenigen, die dies wünschen, die Gelegenheit geben, am Abendmahl teilzunehmen. Und wir tun dies mit vollem Verständnis und in aller Würde und Respekt Gott gegenüber tun, wie Paulus es uns gelehrt hat.

Einige nennen das Abendmahl auch Kommunion (Gemeinschaft!), Gemeinschaft mit Jesus und Gemeinschaft mit seinem Volk. Wir sehen dabei zurück zu seinem Tod, vorwärts zu seiner Wiederkunft und auch in uns hinein, um die Symbole würdig nehmen zu können.

Lesen wir folgende Aussagen von Paulus an die Korinther:

1. Korinther 11, 23-29:
[1Kor 11,23] Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm [1Kor 11,24] und, als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis! [1Kor 11,25] Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis! [1Kor 11,26] Denn sooft ihr dieses Brot eßt und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. [1Kor 11,27] Wer also unwürdig das Brot ißt oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein. [1Kor 11,28] Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. [1Kor 11,29] Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt.

Segensgebet für Brot und Wein (Brot – Jesu Leib // Wein/Trausaft – Jesu Blut)

Verteilung von Brot und Wein

DOWNLOAD

© WKG 2008 | Datenschutzerklärung | Nachfolge-Gratis-Abo | Broschürenangebot | E-Newsletter | WCG USA | Kontakt | Spenden & Helfen | weiterempfehlen | VM-CMS