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Zeitschrift Nachfolge

NF Juli-September 2010

Das ist einfach nicht gerecht - von Dr. Joseph Tkach - Wo war Gott? - von J. Michael Feazell - Keiner bereitet Sie vor - von Greg Williams - Im Herzen des Sturms: Martin Niemöller - von Neil Earle - Trauerfeier für einen Freund - von Kerry Gubb - Mit welchem Leib werden die Toten auferstehen? - von Paul Kroll - Die Kraft des Salzes - von James R. Henderson - Was Gott denkt ... - von Tim Brassell - Die Gratwanderung eines Christen - Lernen,wie ... weiter

Broschüren

Beziehungen

Persönliche Beziehungen prägen jeden Aspekt unseres Lebens - sei es am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Kirche oder zu Hause. Einige Beziehungen halten ein Leben lang und sind emotional erfüllend, andere wiederum sind kurz und oberflächlich. Doch keine Beziehung ist so wichtig wie die, die du zu deinem Schöpfer entwickelst. Diese Broschüre soll dir dabei helfen, erfolgreichere Beziehungen in deinem Leben aufzubauen.

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Vertrauen

Die Bedeutung des Gottvertrauens

von Dr. Joseph Tkach

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Glaube ist das Kernstück des christlichen Lebens.

Glaube bedeutet einfach „Vertrauen“. Wir können Jesus in Bezug auf unsere Erlösung voll vertrauen.

Das Neue Testament sagt uns deutlich, dass wir nicht durch irgendetwas, was wir tun können, gerechtfertigt werden, sondern einfach indem wir Christus, dem Sohn Gottes vertrauen. In Römer 3,28 schrieb der Apostel Paulus:

„So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.“
Das Heil hängt überhaupt nicht von uns, sondern nur von Christus ab.

Wenn wir Gott vertrauen, brauchen wir nicht zu versuchen, irgendeinen Teil unseres Lebens vor ihm zu verstecken. Wir haben keine Angst vor Gott, sogar wenn wir sündigen. Statt uns zu fürchten, vertrauen wir ihm, dass er niemals aufhören wird, uns zu lieben, uns beizustehen und uns auf dem Weg zu helfen, unsere Sünden zu überwinden.

Wenn wir Gott vertrauen, können wir uns ihm in vollständiger Zuversicht hingeben, dass er uns in die Person verwandelt, die wir nach seinem Willen sein sollen.

Wenn wir Gott vertrauen, entdecken wir, dass er unsere höchste Priorität, der Grund und die Substanz unseres Lebens ist. Wie Paulus den Philosophen in Athen sagte: In Gott leben, weben und sind wir.

Er ist für uns wichtiger als irgendetwas anderes – wertvoller als Besitztümer, Geld, Zeit, Reputation und sogar dieses endliche Leben.

Wir vertrauen darauf, dass Gott weiß, was das Beste für uns ist, und wir möchten ihm gefallen. Er ist unser Bezugspunkt, unser Fundament für ein bedeutungsvolles Leben.

Wir möchten ihm dienen, nicht aus Furcht, sondern aus Liebe – nicht aus Unwillen, sondern freudig aus freiem Willen. Wir vertrauen seinem Urteil. Wir vertrauen seinem Wort und seinen Wegen. Wir vertrauen ihm, uns ein neues Herz zu geben, uns zunehmend ihm ähnlich zu machen, uns zu dazu zu bringen, zu lieben, was er liebt, und zu schätzen, was er schätzt. Wir vertrauen ihm, dass er uns immer liebt und uns niemals aufgibt.

Wiederum, wir wären nie in der Lage, irgendetwas davon aus eigener Kraft zu tun. Es ist Jesus, der dies in uns und für uns, von Innen heraus tut, durch das verwandelnde Werk des Heiligen Geistes. Wir sind nach Gottes eigenem Willen und Zweck seine geliebten Kinder, die durch das kostbare Blut Jesu erlöst und erkauft wurden.

In 1. Petrus 1,18-20 schrieb der Apostel Petrus:

„…denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen.“

Wir können Gott nicht nur unsere Gegenwart, sondern auch unsere Vergangenheit und Zukunft anvertrauen. In Jesus Christus erlöst unser Vater im Himmel unser ganzes Leben. Wie ein kleines Kind, das furchtlos und zufrieden in den Armen seiner Mutter liegt, können wir sicher in der Liebe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ruhen.

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