Trinitarische, Christuszentierte Theologie
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NF Oktober-Dezember 2009
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Die Geistwelt

Der Tod ist für alle von uns schwer, aber eine junge Witwe muss versuchen, es ihren Kindern zu erklären, ohne sie in ihrer Trauer zu verzehren. Sie möchte nicht, dass ihre Kinder diese Erfahrung haben, aber sie sehen und hören sie weinen – und das müssen sie. Dies sind die Emotionen des Lebens, denen sie ausgesetzt sind.
Wenn sie sehen, wie ihre Mutter über den Tod ihres Vaters weint, sehen sie seinen Wert für seine Familie und die Ehrung der Mutter für ihn. In der Familie teilt jeder die Erfahrungen der Gruppe. Nun ist der Tod, wenn auch unwillkommen, eingetreten. Das Leben der Familie verändert sich. Kinder können sich der Realität von Leben und Tod nicht entziehen.
Die junge Witwe muss ihre Kinder eng an sich schmiegen und über den Tod von Papa sprechen. Sie muss aufpassen, ihnen, abhängig vom Alter, nicht zu viele Informationen auf einmal zu geben. Tag für Tag wird mehr hinzugefügt werden, während die Diskussionen in der Familie anhalten. Das hilft, um die aufgesplitterte Familie in ihrem Leid zusammenzubringen. Sie müssen einen Aktionsplan entwickeln und daran arbeiten. Sie müssen mit dem Leben fortfahren.,
Ein Kind reagiert auf Trauer anders als ein Erwachsener. Einige Kinder werden unterschiedliches Verhalten zeigen. Die Mutter muss den Kindern versichern, dass sie nicht allein gelassen werden, wie einige Kinder befürchten. Ihr Vater ist nicht mehr da. Könnte dasselbe der Mutter passieren? Sie muss mit ihren Kindern sprechen und sie trösten. Die Worte der Witwe werden dann auch ihr selber zu helfen beginnen.
Wie steht es mit den Kindern?
Kinder können der Witwe helfen. Sie sind auch eine enorme Verantwortung. Das Aufziehen von Kindern in dieser Welt ist eine große Verantwortung, sogar wenn beide Eltern beteiligt sind, indem sie einander helfen und ermutigen. Nun muss es die Witwe allein machen. Aber es ist keine unmögliche Situation. Kinder, die einen oder den anderen Elternteil verlieren, können sich zu ausgewogenen, erfolgreichen Personen entwickeln. Zwei der größten Präsidenten Amerikas, George Washington und Abraham Lincoln erlebten den Tod ihrer Eltern während ihrer prägenden Jahre.
Kinder zur Ausgewogenheit zu verhelfen beginnt mit dem Muster, das beide Eltern vor dem Tode eines der beiden Elternteile setzen, und mit der elterlichen Leitung des verbleibenden Ehepartners und dessen Beispiel danach. Die früheren Jahre im Leben eines Kindes werden die Voraussetzung dafür schaffen, wie das Kind mit künftigen Erfahrungen umgehen wird.
Nach dem Tod ist es am Besten, an Ort und Stelle zu bleiben, die Ruhe im Leben Ihres Kindes so wie bisher und so gut wie möglich zu bewahren, als Papa noch am Leben war. Die Sicherheit desselben Hauses, falls finanziell möglich, die gleiche Nachbarschaft, und dieselbe Schule helfen unmittelbar nach dem Tod. Eine Witwe lernt ohnehin, dass es keinen Ort gibt, wo man hinlaufen kann.
Ob die Kinder es merken oder nicht reifen sie während dieser ernüchternden Situation. Kinder können verlässlicher und verantwortlicher werden. Der Tod hat ihr Leben berührt. Das kann ein tieferes Verständnis für das Leben bringen. Die Kinder reifen weiter, wenn der überlebende Ehepartner ein stabiles Zuhause bereitet. Die Kinder tragen zum Ganzen bei und sind nicht nur Empfänger.
Nun muss die ganze Familie zusammenarbeiten – helfen, inspirieren und einander ermutigen. Die Familie hat in der Vergangenheit harmonisch zusammen gearbeitet. Sie muss es auch jetzt tun, nachdem ein Mitglied fehlt. Die anderen müssen sich die Ziele der Familie in Erinnerung rufen und weitermachen, um sie zu erreichen. Gemeinsam müssen sie an einem Strang ziehen und diese große Familientragödie überwinden.
Die Bedürfnisse der Kinder
Obwohl sie physisch nicht zugleich Vater und Mutter sein kann, muss die Witwe verantwortlich und verlässlich sein. Sie muss das akademische Wachstum der Kinder überschauen und ihnen dabei helfen, sich mit Gleichaltrigen zu treffen. Sie muss sicherstellen, dass sie so viel wie möglich mit den Großeltern, Onkeln und Tanten Kontakt haben, die den fehlenden Einfluss ihres Vaters in ihrem Leben etwas ausgleichen können.
Ihre Kinder werden durch diese Kontakte ein seelisches Gleichgewicht gewinnen. Die Witwe muss für die soziale Entwicklung ihrer Kinder sorgen. Sie sollen in möglichst glücklichen Zeiten aufwachsen. Sie ist jetzt die einsame Gastgeberin, wenn sie andere zu sich nach Hause einlädt, sowie das einzige Elternteil und der einzige „Vorgesetzte“. Obwohl eine Witwe während der Trauer die Regeln für die Kindererziehung aufweichen möchte, muss sie daran arbeiten, dies nicht zu tun. Die Kinder brauchen Stabilität, keine neue Situation, wo die Standards nicht klar sind.
Ein neues Leben
Die Witwe, wie jedes andere alleinerziehende Elternteil, muss lernen zu planen und ihre Zeit für all die Dinge, die jetzt auf ihrer Schulter liegen, auszugleichen. Sie muss das Familienbudget aufstellen, Überweisungen vornehmen und das Auto in gutem Zustand halten. Kinder müssen zu bestimmten Veranstaltungen gefahren werden. Termine müssen eingehalten werden. Es gibt eine Unzahl anderer Bedürfnisse. Die Mutter muss sie alle bewältigen. Und sie braucht Zeit, um bei ihren Kindern zu sein, um mit ihnen zu spielen, mit ihnen zu sprechen und ihnen Liebe zu schenken.
Während ihre Kinder wachsen, muss eine Witwe ihre Söhne im Knabenalter und während der Jugend unterweisen. Sie muss „Vater und Sohn“-Gespräche anbieten, und ausführen, was sie bei ihrem Ehemann gelernt hat, indem sie Gottes Lebensweg folgt. Sie muss sich dieses Wissen darüber beschaffen, wenn sie es nicht hat. Eine Frau spricht von einem anderen Blickwinkel als ein Mann – ein weiser Sohn wird darauf hören.
Das Leben der Witwe ist voller Aufgaben. Zur selben Zeit, wo sie ihre Kinder erzieht, darf sie nicht ihr Bedürfnis nach Interessen außerhalb von zu Hause übersehen. Eines Tages werden ihre Kinder auf eigenen Füßen stehen – und sie selber auch. Die Witwe empfindet neue Emotionen während unterschiedliche Meilensteine des Wachstums im Leben ihrer Kinder stattfinden. Sie muss allein durch diese Emotionen gehen, aber sie sie geht voran. Sie schafft es. Kinder sind die wertvollsten Geschenke Gottes, die ihr für so wenige wertvolle Jahre anvertraut wurden. Sie sollte diese wunderbaren Geschenke schätzen und sich jeden Tag und jede Minute daran erfreuen. Sie sollte nicht zulassen, dass die Probleme sie seelisch runterdrücken, sondern sie soll bestrebt sein, diese mit Gottes Hilfe zu lösen.
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