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NF Apr/Jun 2008
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Die Nerven behalten in einer Welt voller Stress


Durch die ganze Bibel hindurch wird ein Opferlamm als ein Symbol der menschlichen Erlösung benutzt. Im 1. Buch Mose bedeckte Gott Adam und Eva mit Tierfellen, was ein Hinweis darauf ist, dass ein Opfer stattgefunden hatte. Im Neuen Testament ist Jesus Christus das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt wegnimmt.
Als Gott Israel aus Ägypten herausführte, gab er ihnen die Anbetungspraxis Lämmer zu opfern. Vor dem ersten Passafest wurden sie angewiesen: „Und ihr sollt von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen“ (2Mo 12,7). Das Blut wurde für Israel zu einem Zeichen, um sich zu erinnern, dass der Todesengel an ihren Häusern vorüberging, und keine Todesstrafe für die Erstgeborenen in jedem Hause verhängte.
Dies war keine einmalige Handlung. Gott gab Israel ein Opfersystem, das zu täglichen, wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Opfern von Lämmern aufrief. Es war ein integraler Bestandteil ihres Lebens und ihrer Kultur.
Im Neuen Testament setzt sich das Thema von Lämmern und Sünde fort. Der Apostel Johannes berichtet, dass Johannes der Täufer ausrief, als er Jesus am Jordan auf sich zukommen sah: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt“ (Joh 1,29). Jesus war das perfekte Opfer und als er für alle menschlichen Sünden starb und auferstand, endete die Notwendigkeit, Tieropfer darzubringen, die immer auf ihn hingewiesen hatten.
Der Verfasser des Hebräerbriefes schreibt die folgenden Worte dem Heiligen Geist zu: „Und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken. Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde“ (Hebr 10,17-18).
Dasselbe Kapitel sagt uns, dass das Gesetz mit seinen Opfern nur ein Schatten der zukünftigen Güter war, nicht das Wesen der Güter selbst. Nach dem Willen des Vaters, so fügt Vers 10 hinzu „sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi“.
Das Gesetz verwies auf Jesus. Im letzten Buch des Neuen Testaments, in der Offenbarung, Kapitel 13, Vers 8, schrieb der Apostel Johannes, dass „das Lamm, seit Anfang der Welt geschlachtet ist“.
Johannes betont, dass das Opfer Jesu ein für allemal geschah. Es schließt alle Menschen ein, die je gelebt haben. Alttestamentliche und neutestamentliche Heilige. Anders ausgedrückt, die Wirkung von Jesu Opfer ist dieselbe, als ob er in irgendeiner Zeit, in der Menschen lebten, geopfert worden wäre. Wir werden heute durch dasselbe Opfer gerettet, das Menschen in allen Zeitaltern rettet. Angefangen vom Garten Eden bis zu den Menschen, die heute leben und denen, die nach uns folgen werden, sind wir alle unter diesem Bund der Gnade, der alle Zeitalter überspannt.
Der Apostel Petrus sagte, dass Jesus das Lamm Gottes ist, dessen Blut uns rettet.
„Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen“ (1Pt 1,18-20).
Das Heil kommt aus Gnade durch den Glauben an Jesus Christus, dessen Blut alle Sünden wegnimmt. Das Heil war niemals durch das Halten des Gesetzes möglich, was alle Menschen ohnehin nicht geschafft haben.
Jesus ist nicht nur der Schöpfer und Richter aller Dinge, er ist auch das Opferlamm, das die Sünden der Welt auf sich nimmt und sie alle vergibt. Er ist derjenige, auf den das Gesetz schon immer hingewiesen hat, was es aber selber nie erreichen konnte. Er ist sowohl der Schöpfer und der Erlöser des Universums.
Ich möchte Sie ermutigen, in der Erlösung zu leben, die er uns gegeben hat!
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